Stefan Meissner * 8. März 1973, Profifußballer vom 1. Juli 1991 bis zum 1. Januar 2006. 1.Bundesliga 26 Spiele und 3 Tore, 2.Bundesliga 175 Spiele und 27 Tore, DFB-Pokal 14 Spiele und 1 Tor, Regionalliga Nord 104 Spiele und 20 Tore, Oberliga Nord 38 Spiele und 18 Tore. Vereine als Spieler: FG 16 Vienenburg, Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg, Karlsruher SC, Stuttgarter Kickers, Chemnitzer FC.     1. Welches sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften, um im Fußball richtig gut zu werden? Wille, Disziplin und der Glaube an seine eigenen Stärken. Desweiteren finde ich es sehr wichtig, dass man sein Ziel nicht aus den Augen verlieren sollte und immer weiter an sich arbeitet. Nur Talent alleine reicht nicht. 2. Was ist deiner Meinung nach in der heutigen Zeit besonders wichtig, um entdeckt zu werden? Zum richtigen Zeitpunkt seine Leistung abzurufen. Und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück. Mittlerweile gibt es so viele sehr gute junge Fußballer, da muss man schon sehr früh überzeugen. 3. Hattest/Hast Du fußballerische Vorbilder? Vorbilder in der Art nicht, früher fand ich die Spielweise von Rudi Völler richtig gut. 4. Hattest Du vor den Spielen ein bestimmtes Ritual? Nein, nicht. Soweit ich mich erinnern kann, haben wir zu meiner Wolfsburger Zeit immer die gleiche Musik gehört. Holger Ballwanz war DJ. 5. Was macht für dich einen guten Fußballer aus (sportlich und menschlich)? Man sollte nie vergessen, wo man herkommt. Alleine schafft man es nicht. Mein Vater und mein Bruder waren mir eine sehr große Hilfe. Ihnen habe ich auch viel zu verdanken. 6. Hast Du einen Spitznamen und wenn ja, woher kommt er? Mein Spitzname ist "Fritze". Früher auf dem Bolzplatz durfte ich immer bei den älteren Jungs, mein Bruder Tim war auch dabei, mitspielen. Aber nur dann, wenn die Teams ungerade waren. Aber ganz ehrlich, ich war nicht schlechter...eher besser. 7. War der Fußball zu deiner aktiven Zeit körperbetonter als heute? Aus meiner Sicht wurde früher körperbetonter gespielt. Z.B. haben die Innenverteidiger nur eine Aufgabe gehabt, den Stürmer abzumelden. Heute ziehen sie schon das Spiel von hinten auf. Generell ist aus meiner Sicht alles athletischer und schneller geworden. 8. Dein Lieblingsverein ist ...? Dort, wo ich meine sportlich größten Erfolge hatte und auch heute noch sehr gute Freunde habe: VfL Wolfsburg 9. Wer war dein unbequemster Gegenspieler? Das war ich selber ... ich habe eindeutig zu wenig Tore geschossen 10. Was ist deine bisher schönste Fußballerinnerung? Da gibt es einige. Das Pokalfinale mit dem VfL Wolfsburg gegen Borussia Mönchengladbach in Berlin, der Bundesliga-Aufstieg mit dem VfL Wolfsburg und meine U21 Länderspiele für Deutschland. Das Schönste generell war es aber, dass ich Fußball-Profi sein durfte. Das war eine sehr spannende und prägende Zeit für mich, mit allen Höhen und Tiefen. Davon gab es auch einige, denn auch im Fußball scheint nicht immer nur die Sonne.